Geschichte

 

Das alte Haus-Loo wurde erstmals im 14.Jahrhundert erwähnt und diente dem Herzog von Kleve als Jagdschloss.

An einer sumpfigen Abflussrinne des Rheins gelegen war es als Wasserburg angelegt, besaß Zoll- und Fischereirecht und weitere Grundbesitze, wie das Gut Pottdeckel, die Loo´sche Mühle und einen Teil der Bönninger Heide.

 

Im Jahre 1837 wurde das heutige Haus-Loo erbaut. Dieses wurde im selben Jahr vom preußischen König Friedrich III. an den evangelischen Bischof Dr. Wilhelm Roß übereignet, der mit einem Teil der alten Gemäuer das "neue" Haus-Loo unter Leitung von Otto von Gloeden, einem Schüler des königlich-preußischen Baumeisters K.-F. Schinkels, neu errichten ließ.

 

Es entstand, wie es Tradition unter klassischen Landsitzen des preußischen Adels war, ein freistehendes Wohnhaus mit einem in U-Form dahinter liegenden Wirtschaftshof. Es diente dem Bischof als Ruhesitz bis er am 31.Oktober 1854 verstarb.

Die Hofanlage ging zunächst an dessen Sohn über, später an eine Familie Wittgensteiner und zuletzt an einen Herrn Herrenkohl.

Dieser verstarb sehr jung und vererbte Haus-Loo seiner Braut und diese ihrer Nichte Helene Köster. Aus deren Ehe mit dem Alpener Landwirt Heinrich Bremer gingen drei Kinder hervor.

 

Erika Schultes (geb. Bremer) führte den Betrieb 32 Jahre lang mit ihrem Ehemann Dr. H. Schultes und gab ihn schließlich an ihren Sohn H.-H. Schultes weiter, der Haus-Loo bis in die heutige Zeit erhalten konnte.

 

Haus-Loo wurde jahrzehntelang als Ackerbau- und Mutterkuhbetrieb bewirtschaftet.

 

Heute hat sich der Betrieb breiter aufgestellt, die Kuhhaltung wurde aufgegeben und durch Pferde ersetzt, darüber hinaus wird Haus-Loo weiterhin als extensiver Gründland-und Ackerbaubetrieb bewirtschaftet, welcher seit einigen Jahren um die Forstwirtschaft ergänzt wurde.

 

 

 

 

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